An unserer Schule

Jenaplan
Die Kirche

Du bist hier willkommen – Das evangelische Profil

Die zentrale Botschaft der Bibel bezeichnet den Menschen als Ebenbild Gottes. Darum ist jeder Mensch einmalig und wertvoll. Dieses Menschenbild soll in unserer Schule  gelebt werden erfahrbar sein. Jedes Kind soll schon beim Betreten der Schule spüren, dass es willkommen ist. Die eigene Wertschätzung und Würde sowie die Freude am Geschenk des Lebens werden erst in einer ehrlichen und guten Gemeinschaft, in der alle gleichermaßen gelten, wahr. Das ist unsere Vision der Schule. Sie wird zum Gestaltungsprinzip.
„Jeder Mensch hat das Recht, eine eigene Identität zu entwickeln, d.h. auch eine religiöse.“ (Grundprinzip des Jenaplanunterrichts). Deshalb sprechen Kinder und Erwachsene auch außerhalb des Religionsunterrichts über Sinn- und Glaubensfragen und entwickeln ihre Wertvorstellungen. Das Schulleben mit seiner Beziehungsgestaltung zum Menschen, zur Schöpfung und Kultur vermittelt die christlichen Glaubensvorstellungen und die Hoffnung auf ein gelingendes Leben.

Menschen an unserer Schule bringen die Bereitschaft mit, nach diesen Vorstellungen zu handeln.

Die Jenaplan-Pädagogik

Der Jenaplan ist ein reformpädagogischer Ansatz. Er stellt die Entwicklung des Kindes und die Entfaltung seiner Identität in den Mittelpunkt des pädagogischen Handelns. Das Kind wird ganzheitlich wahrgenommen und damit sein Bedürfnis, mit Kopf, Herz und Hand zu lernen.

Lernen wird größtenteils als Selbstbildung verstanden: Kinder wollen lernen. Deshalb kann man ihnen zumuten, autonom und entdeckend auf die Welt zuzugehen. Sie gestalten ihre Lernprozesse selbsttätig und eigenverantwortlich. Die Lernfortschritte entwickeln sich im Wesentlichen entlang der kindlichen Interessen und in Sinnzusammenhängen auf der Grundlage der kindlichen Erfahrungswelt. Lernen bezieht sich immer auf die Begegnung und Auseinandersetzung mit dem Mitmenschen, mit der Sache, mit der Welt.

Leistung heißt in diesem Zusammenhang: Die Fähigkeit zu entwickeln, die eigenen Stärken (in allen Tätigkeitsbereichen) zu erkennen, zu nutzen und wertzuschätzen. Anschließend gilt es, neue Interessen und Lernziele zu formulieren und sie selbsttätig oder in Zusammenarbeit mit anderen zu verfolgen. Sichtbar wird Leistung durch eine ansprechende, kreative Präsentation.  

Die Aufgaben der Erwachsenen hierbei sind: Sie reflektieren mit den Kindern immer wieder ihre Lernprozesse und vermitteln ihnen Vertrauen in ihre Möglichkeiten. Sie stellen Vorordnungen in Bezug auf Raumgestaltung, Gestaltung des Schulklimas und Bereitstellung von Arbeitsmaterial  her. Gemeinsam mit den Kindern entwickeln sie Arbeitshaltungen und Arbeitstechniken.

Die Begleitung und Förderung der individuellen Entwicklung des einzelnen Kindes wird ergänzt durch die Erziehung zur Gemeinschaft. Miteinander sprechen, Teilen, Zusammenarbeiten und -spielen, das macht eine Jenaplanschule zu einer Lebensgemeinschaftsschule, in der auch Eltern als Partner aufgenommen und Besucher willkommen geheißen werden.   Die Schule als Ganzes, mit allen am Schulleben Beteiligten, bildet ein offenes und lernendes System. Es setzt  sich mit der realen Umwelt, die sich ständig wandelt, auseinander. Die zentrale Frage ist: „Was tut unseren Kindern gut und stärkt ihre persönliche wie soziale Identität?“


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